Jubez (großer Saal)
19:30
VVK 14,30 / AK 16,-
COME

Support: Chris Cacavas
COME gründeten sich au seiner gemeinsamen Bekanntschaft heraus, die Chris Brokaw, Sean O’Brien und Arthur Johnson einlud mit ihm zuspielen. Brokaw war der Drummer bei Codeine, Johnson drummte für die Athens, Georgia-Band Bar-B-Q Killers und O’Brien spielte bei zwei anderen dort ansässigen Kombos, den Kilkenny Cats und Fashion Battery. Nach einer Show trennten sich unsere drei von ihrem Bekannten und luden Thalia Zedek ein mit ihnen weiterzumachen. Zedek spielte in den Bands Uzi und Dangerous Birds. Ihre damals aktuellste Band, die Post-No Wave New York-Band Live Skull, löste sich 1990 auf und Brokaw und Zedek sprachen darüber miteinander zu spielen. Nach einem Jahr voller Jam-Sessions releasten Come die 12”-Single “Car” auf Sub Pop Records (1991). Der epische 7-Minuten-Song im Blues Noir-Stil von The Birthday Party beinhaltete schon exemplarisch und sehr früh für welchen Trademark-Sound Come später stehen würden: dunkle, intensive und lange Songs geprägt von Zedeks emotionalen, verzweifelten und verrauchten Vocals, abrupten Rhythmen und dem spannungsgeladenen Gitarrenspiel zwischen Zedek und Brokaw, beide außerordentlich begabt. 1992 veröffentlichten Come ihr Debütalbum “11:11“ auf Matador Records, das in höchsten Tönen sowohl von den Independent- als auch den etablierten Medien gelobt wurde. Nach “11:11“ verließ Brokaw Codeine und legte sein Hauptaugenmerk auf Come. J. Mascis von Dinosaur Jr. wurde zum glühenden Verehrer der Band, neben Bob Mould von Hüsker Dü und auch Kurt Cobain von Nirvana. Nach der 1994er Scheibe “Don’t Ask Don’t Tell” verließen Johnson und O’Brien die Band um sich anderweitig zu orientieren. Das dritte Album “Near-Life Experience” (Domino Records / 1996) wurde mit solch illustren Leuten wie Drummer Mac McNeilly von The Jesus Lizard und Bundy K. Brown von Tortoise eingespielt. 1998 veröffentlichten Come “Gently, Down The Stream”, ein 66-Minuten-Epos mit zahlreichen Soundscapes. Darauf folgte bis exakt zur kommenden Tour (für die Matador & Glitterhouse Records “11:11“ in einer Deluxe-Version als Reissue bringen) eine unbestimmte Pause in der Thalia Zedek mehrere Soloplatten machte und Chris Brokaw nicht nur Solo erfolgreich war, sondern für zahlreiche Kollaborationen (u.a. mit Thurston Moore, Evan Dando, Walkabouts, Steve Wynn, Geoff Farina) verantwortlich zeichnete.